Das Kloster Neuzelle - ein barockes Kleinod

Südlich von Eisenhüttenstadt steht eines der wertvollsten Kirchenbauwerke der Niederlausitz, das ehemalige Kloster in Neuzelle. Die Geschichte der Region ist eng an das 1268 gegründete Stiftskloster gebunden. Von ihm gingen viele Impulse zur Besiedlung des Gebietes aus. Nach dem 30-jährigen Krieg erhielt die Stiftskirche, in Folge der Kriegsschäden eine neue Ausstattung. In dieser Zeit entstanden reiche Stuckdekorationen und Deckenmalereien, welche ab 1730 dann durch Meister aus Italien, Böhmen und Süddeutschland ergänzt wurden. Heute beherbergt das Kloster öffentliche Einrichtungen und ein Gymansium. Südlich der Klosterkirche entstand von 1728 - 34 die Kirche "Zum Heiligen Kreuz". Eine dreischiffige Halle, welche der Mutterkirche des Jesuitenordens II Gesu in Rom nachempfunden wurde. Sie dient seit 1818 der Gemeinde als Pfarrkirche.

Und hier noch ein "Geheim"-tip :

Die Besichtigung der Klosterbrauerei und eine anschließende Verkostung

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